2019-02-16 - Tag 6: Grabeskirche, Via Dolorosa und mehr


Zum üblichen Termin um 08:00 morgen ging es auch heute, am letzten Tag unserer Besichtigungstour wieder los.
Da heute wieder Jerusalem unser Ziel war und Jerusalem unter israelischer Verwaltung steht, verwöhnt uns heute wieder unser Guide Adi mit seiner bewährten Reiseleitung.

Vom Hotel in Bethlehem (Palästina) fuhren wir nach Jerusalem (Israel) zum Löwentor. Dabei mussten wir wieder, wie immer wenn wir diese Strecke fuhren (und noch fahren werden), am Checkpoint an der Ländergrenze zwischen Israel und Palästina vorbei.

Meist wird man durchgewunken, doch einmal sind drei schwer bewaffnete Grenzsoldaten eingestiegen, um die Pässe zu überprüfen. Rund um den Checkpoint kann man noch etwas Besonderes bewundern. Was Trump bisher noch nicht geschafft hat, Israel hat es bereits geschafft. Eine Mauer rund um die palästinensische Westbank. Ein beklemmendes Gefühl an dieser Mauer entlang zu fahren.        

0216-01-11 Behlehem - CheckpointMauer

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Da heute Sabbat war, hatten wir fast keinen Verkehr und waren in knapp 15 Minuten in Jerusalem am Löwentor, bei dem wir unsere heutige Tour begonnen haben. Ab dem Löwentor gehen wir auf der Via Dolorosa, die sich ab hier bis zur Grabeskirche auf ca. 600 m dahin schlängelt.

0216-01-11 Behlehem - CheckpointMauer

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0216-01-13 Behlehem - CheckpointMauer


Unser erstes Ziel war die St. Anna Kirche. Diese Kirche wurde an der Stelle erbaut, an der das Geburtshauses von Maria, die hier mit ihren Eltern Anna und Joachim lebte, stand. Viele Pilger kommen in diese Kirche, um hier zu Maria zu beten und zu singen.

Eine Pilgergruppe erfreute uns mit einem Ave-Maria.

0216-03-11 Jerusalem - StAnnaKirche

0216-03-12 Jerusalem - StAnnaKirche

0216-03-13 Jerusalem - StAnnaKirche



0216-03-13 V27 Jerusalem - StAnnaKirche -Singende Koreaner


Anschließend gehen die Pilger in der unterirdischen Grotte, wo sich an der Geburtsstelle Maria eine Gedenkstelle befindet.

0216-03-21 Jerusalem - MariaGebGrotte

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Gleich neben der St. Anna Kirche befinden sich die Ausgrabungen der Zisterne Bethesda. Hier hat Jesus später auch ein Wunder an einem Kranken vollbracht (Steh auf, nimm dein Bett und wandle).

0216-03-31 Jerusalem - Bethesda

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Weiter ging es nun zur ehemaligen Burg Antonia. In dieser Festung wurde Jesus von Pontius Pilatus verurteilt, obwohl er das eigentlich gar nicht wollte. Mit den Worten ‚Ecce Homo‘ stellt Pilatus den gefolterten Jesus dem Volk vor um ihn freizusprechen. Das Volk, aufgestachelt von ihrer jüdischen Obrigkeit, verlangte jedoch die Kreuzigung.

0216-04-11 Jerusalem - BurgAntonia

0216-04-12 Jerusalem - BurgAntonia

0216-04-13 Jerusalem - BurgAntonia


Meistens gehört zu jeder Kreuzwegstation eine kleine Kapelle. Wir haben zwar nicht alle Stationen besucht bzw. besprochen, jedoch einige davon, wie z.B.

2.Station   -   Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern  

0216-05-11 Jerusalem - Kreuzweg

3. Station   -  Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz  

0216-05-12 Jerusalem - Kreuzweg


4. Station   -  Jesus begegnet seiner Mutter                              

0216-05-13 Jerusalem - Kreuzweg


Schlussendlich gelangten wir an das Ende der Via Dolorosa und somit bei der Grabeskirche. Eine Besonderheit dieser Kirche ist, dass in ihr gleich sechs verschiedene Religionen vorhanden sind. Dies erklärt auch, warum tagtäglich solch eine Menschenmasse in die Kirche hineindrängt.
Da wir relativ zeitig bei der Kirche waren, betrug die Wartezeit zur Grabesgrotte ca. zwei Stunden. Wer später kommt, muss um einiges mehr an Wartezeit einkalkulieren.

Da wir nur zwei Stunden zur Besichtigung der ganzen Grabeskirche zur Verfügung hatten, stellten wir uns nicht an, sondern konnten nur ein paar Blicke von vorne in die Grabeskapelle bzw. von der Seite durch ein Bullauge in die Kapelle werfen.

0216-06-11 Jerusalem - Grabeskirche - Grab

0216-06-12 Jerusalem - Grabeskirche - Grab

0216-06-13 Jerusalem - Grabeskirche - Grab


Wir gingen nun herum und versuchten möglichst alle Kirchen innerhalb dieser Kirche zu besuchen. Es war nicht immer einfach, da die Menschenmenge immer größer wurde und ständig zunahm. Leider ist die Grabeskirche, die mit einer Kirche nicht mehr viel zu tun hat, da es nicht eine einzige Ecke gibt, in der man sich in Ruhe zu einer Andacht zurückziehen kann.

0216-06-21 Jerusalem - Grabeskirche - Spots

0216-06-22 Jerusalem - Grabeskirche - Spots

0216-06-23 Jerusalem - Grabeskirche - Spots


Bald darauf flüchteten wir aus dem Menschengedränge und gingen ein Stück weiter zur Erlöser-Kirche. Dort stiegen wir eine endlos scheinende Wendeltreppe den Turm hinauf bis wir auf eine Aussichtsplattform kam. Von dort hatten wir eine schöne 360 Grad Aussicht auf Jerusalem.

0216-07-11 Jerusalem - Erlöserkirche - 360G

0216-07-12 Jerusalem - Erlöserkirche - 360G

0216-07-13 Jerusalem - Erlöserkirche - 360G


Nach Besuch von Klagemauer und Davidsgrab, bei denen auf Grund des Sabbat nicht fotografiert werden durfte, besuchten wir den Abendmahlsaal.

0216-08-11 Jerusalem - Abendmahlsaal

0216-08-12 Jerusalem - Abendmahlsaal

0216-08-13 Jerusalem - Abendmahlsaal


Als letzten Programmpunkt unserer Altstadtbesichtigung ging es zur Dormition-Abtei. Dort ist Maria entschlafen. In der Krypta befindet sich eine Gedenkstätte, die viele Pilger aus aller Welt anzieht.

Beim betreten der Kirche hörten wir schon die russischen Gesänge einer Pilgergruppe:

0216-09-11 Jerusalem - DormitionAbtei

0216-09-13 Jerusalem - DormitionAbtei

0216-09-13 Jerusalem - DormitionAbtei



0216 V29 Jerusalem - DormitionAbtei


Zum endgültigen Abschluss unseres Programmes fuhren wir noch zum Knesset-Menora und zum israelischen Parlament der Knesset.

Unser Reiseleiter Adi verabschiedet sich und wir waren alle froh, dass wir die ganze Woche von so einem erfahrenen und engagierten Guide betreut wurden.
Er ging allerdings nicht, ohne mit uns noch ein Abschiedslied zu singen:

Der Fahrer brachte uns wieder gut zurück nach Bethlehem, wo wir den Tag gemütlich ausklingen liesen.


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